Home
Beratungen
Kursprogramm
                      faq-qigong
                        qigongkurse
                          Naturrituale
                            Visionssuche
                              Hintergrund
                                Ablauf
                                  Stimmen
                                    FAQ
                                      Fotos

Person
Kontakt
Links

FAQ - häufig gestellte Fragen zur Visionssuche

Was bringt mir eine Visionssuche?
Die Visionssuche ist ein ritueller Rahmen, der uns moderne
Menschen darin unterstützt, Wandlungsprozesse zu
initiieren und persönliche Übergänge von einer Lebensphase
zur nächsten zu gestalten. 
Bei einer Visionssuche gehen die Teilnehmerinnen mit einer
sehr persönlichen Absicht hinaus in die Natur. Die
Visionssuche kann also dazu beitragen, das Leben aktiv
mitzugestalten - persönliche Themen anzugehen und
Verantwortung zu übernehmen. Bereits der Entscheid für
eine Visionssuche ist ein erster Schritt, um dem Leben
eine neue Richtung, eine neue Tiefe und Verbundenheit
zu geben. Für viele Teilnehmerinnen ist die Visionssuche
eine Erfahrung, die über Jahre in den Alltag wirkt.


Was meinen wir mit Vision?
Wer eine Vision findet, hat einen speziellen Zugang zum
eigenen Potential entdeckt. Visionen zeigen sich als klare
oder symbolische Antworten auf Anliegen und Fragen,
die für eine Person existentiell wichtig sind. Eine Vision
ist eine Art Orientierung im eigenen Lebenssinn.


Ist die Visionssuche ein Überlebenstraining?
Nein. Eine Visionssuche ist kein Überlebenstraining.
Teilnehmerinnen einer Visonssuche verbringen zwar
mehrere Tage und Nächte in der Natur - sie schützen
sich vor Gefahren, Kälte, Hitze etc. Vor allem kennen
sie ihre Grenzen und wissen, was sie zu tun haben,
um wieder gesund zurück zu kommen.


Wie verbringt man die Tage allein in der Natur?
Durch das Alleinsein mitten in der Natur bekommt die
Zeit eine andere Dimension. Jede Teilnehmerin kann
selber entscheiden, was sie in dieser Zeit draussen
macht. Als Leiterinnen geben wir Ideen und Impulse
mit. Doch grundsätzlich muss man in der Zeit draussen
gar nichts tun ausser trinken und auf sich selber
achten. Viele Visionssuchende machen (selbst
erfundene) Rituale, singen, tanzen, träumen,
schalfen, spazieren, liegen an der Sonne usw.


Warum ist man allein und ohne Dach über dem Kopf?
Allein sein kan uns darin unterstützten, den Zugang
zu unserem innersten Wesen wieder zu finden. Zudem
ist man auf einer Visionssuche nie allein: Da gibt es
Pflanzen, Steine, Wolken, Tiere, murmelnde Bäche usw.
In diesem Sinn kann es einem ohne Anwesenheit von
andern Menschen leichter fallen, mit sich selber und
der Natur in Kontakt zu sein.
Anstelle eines Hausdaches schützt eine wasserfeste
Blache vor Nässe und Kälte. Unter anderem deshalb,
weil es so einfacher ist, den Mond, die Sterne und
die ersten Sonnenstrahlen zu sehen...


Was kann ich tun, wenn ich Angst habe?
Die meisten Teilnehmerinnen haben Angst vor irgend
etwas, z.B. vor dem Alleinsein, vor dem draussen
Schlafen, vor dem Fasten, vor Tieren usw.
Das ist normal. Und es gibt Möglichkeiten, mit
solchen Ängsten umzugehen.



Was macht man, wenn es regnet und
unangenehm ist?
Regen, Kälte, Hitze usw. können uns als Visionssuche-
Teilnehmende herausfordern - erstmals in unserer
Einstellung und dann auch in unseren Fähigkeiten, für
uns selber zu sorgen.
Jede Teilnehmerin erhält eine Ausrüstungliste und richtet
sich so ein, dass sie bei Regen oder Kälte gut schützt ist.
In den Vorbereitungstagen lernen die Teilnehmerinnen
unter anderem das Aufspannen einer Blache, wie sie sich
vor Regen, Gewitter, Kälte oder Hitze schützen können.
Zudem erhalten sie für den Fall der Fälle eine kurze
Auffrischung für die wichtigsten Erstehilfe-Massnahmen.



Kann man das Handy mitnehmen?
Für die Zeit des Alleinseins empfehlen wir, kein Handy
mitzunehmen. Ein gutes Schutzsystem wird bei Bedarf
aktiviert.


Warum ist man soviel draussen?
Die Natur spielt eine wichtige Rolle bei der Visionssuche,
denn sie spiegelt uns Lebensthemen und Antworten für
unsere Fragen. Sich ohne Ablenkung in der Natur
aufzuhalten kann uns zkurück bringen zu unserem
innersten Kern - zu dem, was wir tief innen wissen,
wer wir sind.


Muss ich drei Tage und drei Nächte allein
draussen sein?
Nein, auch hier gilt: Niemand muss etws. Unser Ablauf ist
aus viel Erfahrung auch von andern Visionssucheleitenden
entstanden, um die Teilnehmerinnen umfasend zu begleiten.
Sollte aber etwas davon für jemand nicht stimmen oder gar
bedrohlich sein, dann hat das Priorität. Es gibt immer wieder
Teilnehmerinnen, die früher zurück kommen ins Basislager,
weil es für sie so richtig ist. Oder sie kommen ins Basislager,
weil sei ein Gespräch oder etwas anderes brauchen.



Ist die Visionssuche eine neue esoterische Richtung?
Nein! Die Visionssuche orientiert sich an alten Traditionen.
In früheren Kulturen dienten ähnliche Übergangsrituale den
Menschen zur Markierung von Wendepunkten in ihrem Leben.
Jugendliche sowie Frauen und Männer begaben sich alleine
und fastend in die Natur. Dieser Rückzug half ihnen, eine
Vision zu finden für die kommenden Herausforderungen. 



zurück

Marie-Louise Pfister, Praxis Predigerplatz, Predigerplatz 50, 8001 Zürich, Tel: 079 755 46 10 info@ml-pfister.ch